D`s ful Geishirtji
Es Wyb het emal es Geishirtji gedingut, und het mu gseit, es selle de schee by Zytu cho ga z'Morgund essu, damit's die Geis nit so spat usla chenne. Und duo ischt d's Hirtji cho, und d's Wyb het mu d's Essu uf un Tisch geta und gseit: «Jetz iss de nummu gnuog.» Und d's Hirtji het zuogriffu und schee g'gessut, bis fascht nimme gmegut het; het aber no nit Lust ghä z'ga. Duo het mu schi e scheni Schnittu Chess und Brod abghauwu und innu Sack gegä für z'Abundbrot. Und d's Hirtji ischt no allzi am Tisch blibu. Duo het d's Wyb es Schisselti gno und ischt mu innu Cheller ga Nidlu reichu, damit schi d's Buobji do recht chenne hirtu. Und d's Hirtji het d'Nnidlu gsuffu und no nit wellu ga. Duo het mu duo schi do afa gseit, es sygi jetz Zyt ga die Geis usz'la. Und duo het 's Geishirtji endli au afa redu und zum Wyb gseit: «Gad nit gan i!»
Aus: C. Englert- Faye, Alpensagen und Sennengeschichten aus der Schweiz, Zürich 1941. Eingelesen von der Mutabor Märchenstiftung auf www.maerchenstiftung.ch